Die Reha – Tag 15


Die 2. Woche ist rum…

Nach der Umstellung auf das alte Basalinsulin stürzen die Werte förmlich ab, leider muss ich sowohl die Basalrate als auch das Nahrungsinsulin anpassen, da ich sonst mit massiven Unterzuckerungen kämpfen muss. Gerade nachdem ich das walken oder besser nordic walking für mich entdeckt habe.

Die Umstellung an sich war relativ problemlos mit dem Arzt besprochen, daher ist meine Laune entsprechend wieder deutlich besser.

Eigentlich war für heute ein Basalratentest geplant, da aber die  Rahmenbedingungen nicht passten (heute Nacht Unterzuckerungen / heute Nachmittag beinahe Unterzuckerung) habe ich mich dann kurzfristig zur Erkundung der Umgebung der Saline mit entschlossen, der Rückweg ging dann am anderen Saale-Ufer am Flugplatz vorbei. Hier konnte man Segelflugzeuge bei Starts und Landungen beobachten.

Hier ein paar Fotos:

Die Reha – Tag 8

So… nun ist die erste Woche rum und wir sind bei Tag 8.

Mal schnell die letzten Tage zusammengefasst:

1. superviel neues gelernt….

2. neues Insulin bekommen.

3. Werte sind jetzt schon super gewesen, durch neues Insulin aber erstmal neu einstellen.

4. die Bewegung von ca. 5000 Schritte auf durchschnittlich 10500 Schritte täglich erhöht. zzgl. div nicht dokumentierter Aktivitäten wie Kraft- und Ausdauertraining (indoor), schwimmen oder aquacyclinc

5. Nordic Walking für mich entdeckt und heute knapp 4 Kilometer in 50 min geschafft…( aus dem Stand).

Die Reha – Tag 3

Nachdem um 07 Uhr Frühstück angesagt war und darauf die Einweisung zum Walken und dann zum Nordic Walken folgte, kurz unterbrochen von der Fragebogenstunde zum achtsamen Genuss, gab es auch schon Mittagessen.

Linseneintopf mit Geflügelbrühwurst und sogar durchaus schmackhaft und essbar.

Danach ein wenig Entspannung im Klinikpark😀


Zum guten Schluss noch schnell mal eben Laufschuhe gekauft…

Die Reha – Tag 2

Heute ging es dann schon etwas mehr zur Sache…

  • 07:00 Uhr Blutzuckerkontrolle (Blutentnahme Teil 1)
  • 08:00 Uhr ernährungsmedizinische Einweisung  Frühstück
  • 08:30 Uhr Frühstück
  • 09:45 Uhr Blutzuckerkontrolle und Blutabnahme Teil 2 (mal schauen ob es das neue Insulin gibt)
  • 10:00 Ihr Ruhe EKG
  • 10:50 Uhr erneute Blutzuckerkontrolle
  • 11:10 Uhr Begrüßung Chefarzt
  • 12:15 Uhr ernährungsmedizinische Einweisung Mittagessen
  • 12:50 Uhr Einweisung Muskeltraining
  • 13:40 Uhr Vortrag „Bewegung ist Leben“

Danach endlich etwas Freizeit. Ich bin dann erstmal auf dem Zimmer eingeschlafen… Im 16:00 Uhr ging es dann erstmal in den Ort, ein wenig Geld holen, den fränkischen Markt anschauen und ein paar Schritte runterreißen…Danach zurück zum Abendessen.

Gegen 21 Uhr nochmal schnell über den Markt geschlendert um dann pünktlich um 23 Uhr das Feuerwerk aus den Zimmerfenster anzuschauen…

Gute Nacht😀👍😴

Die Reha – Tag 1

So, nun ist es soweit…. nach fast einemJahr  Wartezeit ist der Tag der Anreise gekommen. Nach rund 350 km bin ich in Bad Kossingen angekommen. Die Dame am Empfang und die Schwestern auf der Station waren sehr nett.

Nun ist erstmal Freizeit angesagt und Auto umstellen. Die Parkplatzsituation ist echt bescheiden, aber im Moment parke ich auf dem Parkplatz der Klinikleitung…😀​

Nachtrag: Habe mir jetzt einen Parkplatz in der näheren Umgebung gesucht. 1 Woche 4€ ist ziemlich ok.

Hier ein paar Impressionen aus Bad Kissingen:

Mein Zimmer:

Portraitfotos – 2

Zu Weihnachten werden gerne Fotos der eigenen Lieben verschenkt, das bedeutet natürlich auch wieder eine Menge Portraitfotos.

Zu Weihnachten werden auch immer gerne Fotos der Lieben verschenkt, dass bedeutet natürlich dann auch eine Menge Portraitsfotos:

Portraitfotos

freestylelibre – ein Erfahrungsbericht Teil 2

So…die ersten 14 Tage sind rum und der zweite Sensor ist auf der Rückseite des anderen Oberarms angebracht. Wieder problemlos und schmerzfrei. Der Sensor wurde wieder innerhalb von 60 min. aktiviert und liefert seit dem die Werte drahtlos an das Messgerät. Ich bin soweit überzeugt, dass ich mir direkt Nachschub-Sensoren bestellt habe.

Meine Erfahrungen:

  1. Der Zucker, lässt sich dank der Tendenzanzeige, viel besser einschätzen und entsprechende spritzen.
  2. Der Sensor stört im täglichen Leben in keiner Weise.
  3. Mehrfaches Baden und Duschen führt nicht dazu, dass sich der Sensor löst.
  4. Man fühlt sich viel „freier“, da das lästige „ich muss noch pieksen“ fehlt. Man hat nur noch ein Messgerät (oder Androidhandy) und sein Insulin dabei, Stechhilfe und Teststreifen bleiben zu hause.
  5. Testmessungen mit meinem Freestyle Insulin ergaben keinen nennenswerte Abweichungen. (2-3 Einheiten nach oben oder unten).

Fazit: Natürlich ist es suboptimal,dass meine Kasse nicht die ganzen Kosten übernimmt, aber mich überzeugt das System.

#freestylelibre

Er ist da, der freestyle libre-Sensor von Abbott – Ein Erfahrungsbericht

 

 

 

Vor einigen Wochen habe ich die Werbung von Abbott gesehen, in der es sinngemäß heisst:“Blutzuckermessen ohne pieksen“. Darauf hin habe ich mir die Homepage unter http://www.freestylelibre.de angeschaut und direkt Kontakt mit meiner Krankenkasse aufgenommen, ob das System auch seitens der Krankenkasse übernommen wird.

Kurz darauf erhielt ich einen Anruf von der Barmer GEK und mir wurde mitgeteilt, dass nicht grundsätzlich die Kosten übernommen würden, allerdings die Barmer GEK die Vorteile des Systems erkannt hätte und ihren Versicherten wenigstens eine Teilerstattung anbieten könne. Leider wird das Lesegerät gar nicht bezuschusst, was aber Menschen mit Androidhandy nicht weiter abschrecken dürfte, hier gibt es nämlich eine kostenfreie App, die alle Funktionen des Lesegerätes übernehmen soll.

 

Soweit so gut. die Barmer GEK erstattet bei den Sensoren jeweils pro Sensor 30,48 EUR bei einem Kaufpreis von ca. 59,98 EUR. Da ich mir das System anschauen wollte, habe ich mir von meiner Ärztin das Starterset (bestehend aus 2 Sensoren und dem Lesegerät)verschreiben lassen.

Leider dauert der Bestellvorgang doch etwas länger, was man be der Anzahl der zu bestellenden Sensoren berücksichtigen sollte. Meine erste Bestellung ist vom 01.08.2016 und die Sensoren kamen am 04.09 sowie das Lesegerät  heute.

Man bestellt also die Dinge auf der Homepage und wird dann aufgefordert das Rezept mit einem codierten Anschreiben an Abbott zu senden. Naja, bis zu 5 Werktage für das Einscannen eines Rezeptes finde ich schon arg viel. Leider fehlte bei meinem ersten Rezept die Mengeneinheit, so dass ich ein weiteres Rezept einreichen musste. Danach startet dann der Erstattungsprozeß mit der Krankenkasse. Ist dies geklärt erhält man per Mail die Aufforderung den Eigentanteil z.B. mittels Paypal zu zahlen.

Nach einigem hin und her sind die Sensoren und das Gerät aber nun da.

WP_20160906_17_39_05_ProSo sieht die Verpackung eines Sensors aus. Sie enthält neben dem Sensor, eine bebilderte Anleitung zur Anwendung, 2 Alkoholtupfer zum desinfizieren der Applikationsstelle und einen Applikator (auf dem nächsten Bild ersichtlich). Nun sucht man sich eine Körperstelle, im Vorschlag einer der beiden Oberarme, aus und desinfiziert dieseWP_20160906_17_39_18_Pro Stelle. Nun nimmt man den Applikator, öffnet die Schutzverpackung des Sensors und setzt den Applikator auf und holt somit den Sensor aus der Verpackung. Nun setzt man den Sensor mit dem Applikator auf die Stelle und drückt den Sensor auf und damit auch in die Haut.

Erstaunlicherweise habe ich den Einstich überhaupt nicht gespürt.

Nun wird der Sensor am Gerät registriert, dazu einfach am Gerät auf neuen Sensor WP_20160906_16_21_26_Proklicken und über den Sensor streichen. Leider misst der Sensor dann erst innerhalb von 60 Minuten das erste Mal.

Soweit der erste Eindruck. Ich werde in den nächsten Tagen mehr berichten.

 

 

 

Parkplatzanalphabeten, Geschwindigkeitsidioten etc.

Status

Heute muss ich mir echt einmal Luft machen. Ich bestehe meist nicht auf einem Elternparkplatz (wohlgemerkt wir haben einen 16 Monate alte Tochter), sondern suche mir einfach den nächsten freien Parkplatz. Was mich aber mächtig ankotzt ist die Tatsache, dass manchen Leuten Behinderten- oder Eltern-Kindparkplätze schnurze piep egal sind. Da steht dann mal der fette X5 auf dem Elternkindparklatz und Bodybuildingglatze nebst Frauchen Marke „Duckmaus“ schleichen mit Ihrem Pseudomarkentafelwasser aus dem Discounter, natürlich ohne „Altlasten“ im Schlepptau. Ich wollte schon zum tragischen Verlust kondolieren.

Oder der Psychopath aus Herne der mich in der 30-Zone auf Höhe eines Kinder- und Jugendhauses mit gefühlten 70 km/h hupend und Stinkefinger zeigend überholt.

Habt Ihr sie noch alle? Seit Ihr wirklich so matschig im Hirn…haben Eure Eltern bei Eurer Erziehung versagt, oder was ist mit Euch los?